Was will der Islam in Deutschland? Das Treiben der Salafisten

Auf Einladung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Erzgebirgskreis referierte zum obigen Thema der Referent der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V. (www.agwelt.de), Thomas Schneider. Hier einige Auszüge aus seinem Referat:

Der Begriff „Islam“ bedeutet nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – „Friede“, sondern „Unterwerfung unter Allah“, dem „Gott“ der Muslime. Um 610 n. Chr. hat der Erzengel Gabriel dem 40-jährigen „Mohammed“ die Verse einer göttlichen Offenbarung diktiert, die zusammengefasst im Koran, der „Heiligen Schrift“ der Muslime, bis heute Gültigkeit haben. Der Koran ist die Hauptquelle des islamischen Gesetzes, der Scharia, zu der u.a. auch die Sunna (Bräuche und Handlungsweisen des „Propheten“ Mohammed) und die fünf „Säulen“ des Islam gehören, die ein Moslem zu erfüllen hat. Im islamischen Glaubensbekenntnis, eine der fünf Säulen, heißt es: „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und dass Mohammed der Gesandte Allahs ist“… Salafisten haben – wie übrigens alle Muslime – den Koran, die Sunna und weitere islamische Rechtsvorschriften zur Grundlage und wollen überall dort, wo sie sesshaft werden, eine schariakonforme Gesellschaft aufbauen. Wer von den Muslimen militant oder weniger gewaltbereit ist, kann nicht einmal der Verfassungsschutz eindeutig belegen. Es gibt offene und verdeckte Gewaltbereitschaft unter Muslimen, die nach der islamischen Lehre im Auftrag Allahs die Weltherrschaft ihrer Religion anstreben. Nach Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsbehörden steckt hinter der massenhaften Koranverteilung Ibrahim Abu Nagie aus Köln, einer der führenden Köpfe zur missionarischen Ausbreitung des Islam. Nagies Botschaft in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Wer der Bibel folgt, wie es Christen und Juden tun, kommt in die Hölle“. Solche, die einen anderen Glauben als gleichwertig mit dem Islam ansehen, bezeichnet Nagie als „Verräter“. Den führenden Köpfen im Islam geht es nicht nur darum für ihren Glauben zu werben, sondern auch für ihre sozio-politische Ideologie, die der Islam letztlich ist. Sie lässt sich nicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbaren. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sagte kurz nach seinem Amtsantritt zu Recht: „Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“ Der neue Bundespräsident, Joachim Gauck, äußerte sich zur Position seines Vorgängers Wulff, der den Islam zu Deutschland gehörig sah, mit den Worten: „Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland… Jeder, der hierhergekommen ist und nicht nur Steuern zahlt, sondern auch hier gerne ist, auch weil er Rechte und Freiheiten hat, die er dort, wo er herkommt, nicht hat, der gehört zu uns, solange er diese Grundlage nicht negiert.“ – Der EAK Oberfranken hatte erklärt, dass die Integration muslimischer Zuwanderer deshalb „nicht in wünschenswertem Maße vorankommt, schlicht und einfach an der Unvereinbarkeit des Koran mit dem Deutschen Grundgesetz“ liegt. Es kann nicht sein, heißt es in der EAK-Erklärung, „dass deutsche Kinder und Jugendliche in Großstädten wie Köln, Düsseldorf und Berlin Türkisch lernen müssen, um sich in ihren Schulen verständigen zu können“. – Als Bürger unseres Landes dürfen und müssen wir wachsam sein, wenn Bestrebungen sichtbar und spürbar werden, die unser Gemeinwesen auszuhöhlen versuchen. Jeder Bürger hat das Recht und die Pflicht, sich mit der Faktenlage auseinanderzusetzen und sich in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft eine Meinung zu bilden. Doch mehr und mehr wird die Meinungsfreiheit in Deutschland untergraben, besonders dann, wenn öffentlich klar Position bezogen wird. Nach der deutschen rechtsstaatlichen Grundordnung wird „die ungestörte Religionsausübung“ zugesichert. Ich bezweifle aber, dass der Islam eine Religion gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes ist… Meiner Ansicht nach ist der Islam nicht nur Religion, sondern auch Staatskonzept, das langfristig jedes andere politische Konzept verdrängen will – und muss. „Friede“ bedeutet im Islam nichts anderes als der „Dar al-islam“, die Ausweitung des Hauses des Islam auf alle Länder. Nach Verfassungsschutzberichten ist der Imam Hassan Dabbagh (Leipzig) ein führender islamischer Netzwerker. Er soll der Auffassung sein, dass derjenige, der vom islamischen Glauben abfällt, getötet werden müsse. In einem YouTube-Video spricht Dabbagh: „Natürlich ist Jesus Moslem. Ohne Zweifel ist Jesus Moslem. Und er wird als Moslem kommen. Und er wurde nicht gekreuzigt. Und er wurde nicht getötet. Und er wird kommen und die Muslime in den Kampf führen. Die Leute in den Talkshows wo ich war waren einfach nicht kompetent. Jesus und alle Propheten waren Muslime. Weil die Muslime in Deutschland immer mehr werden und viele den moslemischen Glauben annehmen, deshalb sind wir eine Gefahr. Und immer wieder haben die die alte Masche gebracht, den Vergleich mit muslimischen Ländern. Und wenn die Behörden und die Kirchen mit uns in den Dialog treten, dann können sie nicht mehr gegen uns hetzen. Denn dann wirst du herrschen. “ – Mit dem staatlichen „Präsidium für Religionsangelegenheiten“ (DIB) ist der Islam sogar eine Staatsaufgabe der Türkei. Mit dem deutschen Arm, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. setzt man sich engagiert für den Bau und die Unterhaltung von Moscheen in Deutschland ein. So beißt sich die Katze in den Schwanz, wenn Politiker einerseits betonen, dass der Islam zu Deutschland gehöre aber andererseits eingestehen, dass der Islam Staatsform sein will. Damit geben sie zu, dass der Islam in Gänze, nämlich mit seinen politischen Ambitionen, nicht kompatibel ist mit dem deutschen Staats- und Gesellschaftsverständnis… Bürgern, die sich gegen eine Islamisierung Deutschlands aussprechen, wird von der politischen Bühne aus gern der Vorwurf gemacht, dass die Deutschen doch selbst das Problem seien. Wir hätten doch damals vor 50 Jahren das „Abwerbeabkommen mit der Türkei abgeschlossen und mehrere Hundertausende Türken nach Westdeutschland geholt. Wir hätten die Familien dieser Gastarbeiter ins Land nachgeholt und dabei versäumt, ihnen gutes Deutsch zu vermitteln und auf die Bildungsbedürfnisse ihrer Kinder einzugehen. Das ist nichts anderes als eine typische Verdrehung der Verantwortung. Was können Deutsche dafür, wenn ein Türke in dritter Generation in Deutschland immer noch nicht richtig deutsch sprechen und schreiben kann? Integration setzt immer und zuerst den eigenen Integrationswillen des Migranten voraus – oder? Es ist schon verwunderlich, dass andere Migrantengruppen deutlich weniger bis gar keine öffentliche Aufmerksamkeit brauchen und sich dennoch deutlich schneller integrieren. Dass Multikulti gescheitert ist, weiß sogar unsere Bundeskanzlerin. Bereits 2010 sagte sie auf dem Deutschlandtag der Jungen Union: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“ Man müsse Migranten nicht nur fördern, sondern auch fordern, so Merkel. – Vielfalt kann nur da produktiv sein, wo sie auf einem gemeinsamen Grundkonsens beruht. Dieser Grundkonsens ist die christliche Leitkultur, die jeder akzeptieren sollte, der hier dauerhaft leben möchte. Und das zu seinem eigenen Besten, weil er hier Freiheiten genießt, die er im islamischen Kulturkreis nirgends finden würde. Das können alle jene Ex-Muslime schmerzhaft bezeugen, die in ihren Herkunftsländern konvertiert und Christen geworden sind. – Der türkische Ministerpräsident Erdogan sagte im Kanal D TV über den Begriff “moderater Islam”, der im Westen oft benutzt wird: „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nichtmoderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich“. 2003 sagte Erdogan: „Demokratie ist wie eine Straßenbahn. Wenn du an deiner Haltestelle angekommen bist, steigst du aus”. – Der ehemalige Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş, Mehmet Sabri Erbakan, sagte gemäß dem bayerischen Verfassungsschutzbericht 2001: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan“. – Kürzlich stellte ein Journalist in einer führenden Tageszeitung die Frage: Stehen Salafisten in Deutschland unter dem Schutz der Religionsfreiheit? Seine Antwort: Ja, selbst dann, wenn sie vor unseren Türen den Koran verteilen und missionieren. Doch die Freiheit des Glaubens endet dort, wo die Gewalt beginnt. Keinem Menschen steht es zu, auch keinem Moslem, aus Glaubensgründen Steine zu werfen, Polizisten zu attackieren und zur Gewalt gegen Andersgläubige aufzurufen.