Aue mit Anziehungskraft

Dresden. Nach einer Studie zum Wanderungsverhalten in Sachsen gehört Aue zu den Wachstumsstädten. Aue sei die einzige Stadt im Freistaat Sachsen, die weniger als 20.000 Einwohner zählt und eine eigene Anziehungskraft für Zuwanderung habe, heißt es in der Studie, die am Donnerstag in Dresden vorgestellt wurde und von der Sächsischen Aufbaubank und der Wohnungswirtschaft in Auftrag gegeben worden war. Große Einwohnerverluste prognostiziert die Studie hingegen für das gesamte Erzgebirge. „Auch wenn die Zahl der Einwohner sinkt, muss das Erzgebirge lebenswert bleiben“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß zu der Studie. Der Vorschlag der Wissenschaftler, Dorfstraßen künftig nicht mehr zu teeren, sondern bei Bedarf zu schottern, sei nicht brauchbar. „Wer im ländlichen Raum lebt, darf nicht zum Bürger zweiter Klasse degradiert werden“, erklärte Kraußß.